interactive Installation

Surface Sensorium

Interactive Video Installation
4K Video Projection
Audio
3D Depth Sensor

Surface Sensorium is an interactive video installation consisting of a square video projection and  a camera module with a 3D depth sensor. The distance to the projection and the movements in the room can be determined by this sensor and therefore the audio and image levels of the video installation can be controlled and changed by the viewer. 

You can see a large hall with a small observation tower in the middle. The tower as known from prison yards, border surveillance or lookout towers is framed by an audience looking towards the tower. As soon as a person enters the installation, the viewer appears on the platform of the watchtower and sees himself/herself as a central object of the installation. The audience within the video starts clapping and cheering at the viewer with standing ovations. 

Visitors to the installation experience a sublime situation that resembles a stage where the famous star is cheered. At the same time, you are also in the role of the supervisor, who stands on the watchtower and looks down on the people and gets an overview of the scene. A paradoxical situation arises from several points of observation. Who is watching whom? Who controls whom? Simultaneously as a visitor to the installation, you assume a higher level of observation and become an observer of the observation. 

Playing with visual metaphors, which place the viewer in associations such as surveillance and at the same time with admiration and cheers this situation becomes a reflection of life in the post-digital age. By using digital video techniques in combination with live video elements and depth sensors, the classic function and meaning of a mirror is expanded and a combination of analog body and digital space will be created. The reflections of a mirror create a confrontation with one’s own observation. Self-observation and perception will be further expanded by adding video material to the mirror image and lead to a complex story with the viewer as main character. Surface Sensorium questions the position and point of view of the individual.

SURFACE SENSORIUM, VIDEO WITHOUT VIEWER INTEGRATION
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Surface Sensorium ist eine interaktive Videoinstallation, die aus einer quadratischen Videoprojektion sowie eines Kameramoduls mit 3D-Tiefensensor besteht. Die Distanz zur Projektion und die Bewegungen im Raum können durch diesen Sensor festgestellt werden und somit können Audio- und Bildebenen der Videoinstallation durch die BetrachterInnen gesteuert und verändert werden. Zu sehen ist eine große Halle, in deren Mitte ein kleiner Überwachungsturm steht, wie man ihn etwa aus Gefängnishöfen, Staatsgrenzen oder auch als Aussichtsturm kennt. Eingesäumt wird diese Situation von einem Publikum das in Richtung Turm blickt.

Sobald jemand die Installation betritt, erscheint die betrachtende Person auf der Plattform des Wachturms und sieht sich somit selbst als zentrales Objekt der Installation. Das Publikum in der Installation beginnt zu Klatschen und jubelt dem Betrachter, der Betrachterin zu. Die Besucher der Installation erleben sich ein einer erhabenen Situation, die einer Bühne gleichkommt, wo der berühmte Star bejubelt wird. Gleichzeitig, ist man aber auch in der Rolle des Überwachers, der auf dem Wachturm steht und auf das Volk hinunterblickt und sich Überblick verschafft. Eine paradoxe Situation aus mehreren Beobachtungssträngen entsteht. Wer beobachtet wen?

Wer kontrolliert wen? Gleichzeitig nimmt man als Besucher der Installation eine Übergeordnete Instanz der Beobachtung ein und wird zum Beobachter der Beobachtung. Das Spiel von visuellen Metaphern die den Betrachter, die Betrachterin mit Assoziationen wie Überwachung und gleichzeitig mit Bewunderung und Bejubelung und auf eine höhere Ebene stellen wird zu einem Spiegelbild im postdigitalen Zeitalter.

Durch die Verwendung digitaler Videotechniken in Kombination mit Live-Videoelementen und Tiefensensoren wird die klassische Funktion und Bedeutung eines Spiegels erweitert und eine Kombination von analogem Körper und digitalem Raum entsteht. Die Reflexion eines Spiegels erzeugt eine Konfrontation mit der eigenen Beobachtung. Dies Selbstbeobachtung und die Wahrnehmung wird zusätzlich erweitert indem das Spiegelbild durch Videomaterial erweitert wird und so eine neue Geschichte entsteht. Surface Sensorium hinterfrägt die Position und den Standpunkt des Individuums.

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