Exhibition

Expanded Space

periscope

Angelika Wienerroither und Joerg Auzinger beschäftigen sich in der Ausstelllung
„Expanded Space“ mit räumlichen Grenzen und der Erweiterung des realen Raumes.

Ausstellungsdauer: 6. März – 28. März 2020
Do – Sa, 16 bis 20 Uhr

periscope

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Joerg Auzinger stellt die BesucherInnen der Ausstellung mittels Echtzeitvideo in andere Räume und lässt sie an virtuellen Glasflächen spiegeln. Es entstehen Spiegelungen ohne tatsächlich vor Ort zu sein. Die interaktive Videoinstallation spielt mit Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung: Die Frage nach Realität führt in dieser Installation zu einer Reduktion des Realen auf eine Spiegelung an Oberflächen und fragt dabei nach der Position des Einzelnen in einer flüchtigen und medialisierten Welt.

Angelika Wienerroither zeigt Gebäude, die sich in unmittelbarer Nähe des periscopes befinden. So entsteht im Innenraum ein Eindruck des draußen, die Grenzen des Raums werden aufgehoben. Die Architektur wird dabei nicht als Einheit präsentiert. Vielmehr setzt die Künstlerin Fotografien aus unterschiedlichen Perspektiven ein, um die Häuser neu zu konstruieren. Sie zeigt dadurch, wie das zweidimensionale Medium Fotografie dreidimensionalen Raum darstellen kann.

Paradise Placement
ist eine interaktive Videoinstallation, die aus einer Videoprojektion und einer kleinen im Ausstellungsraum angebrachten Videokamera besteht. Projiziert wird ein Endlosvideo das ein leeres Glashaus im Regen zeigt. Eine Webcam im Ausstellungsraum filmt die Ausstellung inklusive Besucher. Das Live-Videomaterial der Kamera wird als Spiegelung in Echtzeit in die Glasflächen des Glashauses eingekeyt. Somit spiegeln sich Besucher und Exponate der Ausstellung in den Glasfronten des Glashauses. Es entsteht eine Spiegelung ohne tatsächlich vor Ort zu sein. Weder drinnen noch draußen. Paradise Placement spielt mit Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung der BetrachterInnen. Die Frage nach Realität, nach Sein und Schein führt in dieser Installation zu einer Reduktion des Realen auf eine Spiegelung an der Oberfläche. Paradise Placement fragt nach der Position des Einzelnen in einer flüchtigen, medialisierten Welt der Inszenierung. Wer ist draussen, wer ist drinnen? Gibt es überhaupt ein Außen und ein Innen im postmedialen Zeitalter, und wenn ja, ist dies relevant? Und schützt uns das Glashaus tatsächlich vor dem Regen?
ParadisePlacement.pdf
Destinesia (XII)
Einzelne Arbeit aus der Fotoserie Destinesia. Destinesia ist eine Serie von großformatigen Fotoarbeiten. In Destinesia, wo Bildinformationen teilweise durch Montagen und Manipulationen verdichtet und visuelle Geschichten auf höhere Deutungsmöglichkeiten erweitert werden, ist die Frage nach Wirklichkeitsempfingen des Betrachters, der Betrachterin ein zentrales Thema. Die Bilder in Destinesia stellen Fragen nach individuellen Wirklichkeiten. Fragen nach Verortung und Realität werden auf bildhafte Weise gestellt. Destinesia appelliert auf die Auffüll-Phantasien der BetrachterInnen.
Surface Sensorium
ist ebenfalls eine interaktive Videoinstallation , die technisch und formal die Arbeit Paradise Placement aufgreift und mit anderem Bildmaterial ein digitales Spiegelbild der Betrachter zurückwirft.
Destinesia.pdf

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Sterneckstraße 10
5020 Salzburg

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